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Engsteler Weinbaugeschichte

Alles nahm Ende September 2004 am Engsteler Hügel seinen Lauf. Beim Sammeln der Äpfel, direkt hinter der romantischen Liegenschaft von Kurt Sandmeier, unterbreitete Kurt (Sändy) seinen Helfern die Idee, diesen bestens gelegenen Hügel mit Reben zu bebauen. Er hatte bereits im Vorfeld seine Fühler ausgestreckt und konnte mit Rey Paul und Keppler Peter zwei erfahrene Know-how-Träger für sein Vorhaben gewinnen. Begeistert von dieser Idee, pflanzten wir am 14. Mai 2005 unsere ersten Rebensetzlinge an der gleichen Lage im Engstel, an der schon früher Rebbau betrieben wurde. Mit 85 Chasselas und 48 Gibeler setzten wir insgesamt 133 Stöcke. Die weissen Chasselas Trauben sollen zu einem feinen Weisswein reifen. Mit der alten einheimischen Gibeler Traube (rot), wollen wir eine alte einheimische Traubensorte neu ansiedeln. Das Erwachen dieser Sorte aus dem Dornröschenschlaf ist für uns ein interessantes und spannendes Experiment.
Im Mitgliederverzeichnis der Aarg. Weinbaugesellschaft 1859 – 1891 finden sich folgende Oberentfelder Weinproduzenten: Hr. Heinrich Lüscher Gemeindeschreiber (OE), Hr. Thut (OE)., Und Hr. Vogel-Thut (OE). Somit ist die Weinbautradition in Oberentfelden bewiesen.

Am 22. Okober 2005 belebte die Gründungsversammlung vom „Engsteler Weinbauverein“ die Entfelder Weinbaugeschichte wieder. 17 anwesende Mitglieder vollzogen diesen Gründungsakt und freuen sich nun darauf an dieser langen Tradition anknüpfen zu können.

Weitere sehr interessante Hinweise über den Weinbau im Aargau findet man im Buch, geschrieben von unserem Vereinsmitglied Paul Rey: (Muhen und der Weinbau im Kanton Aargau im 19. Jahrhundert).

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